Systemische Aufstellungen

Aufstellungen bewähren sich u.a. bei

  • Schwierigkeiten in der Familie oder in Paarbeziehungen
  • sexuellen Schwierigkeiten
  • Einsamkeit, Gefühlen der Ausgrenzung, Verlustängsten 
  • körperlichen, psychischen und sexuellen Gewalterfahrungen
  • (psychosomatischen) Erkrankungen
  • Depressionen und Ängsten
  • (drohendem) Burnout
  • Tinnitus
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen im Familiensystem
  • Konflikten im Beruf
  • Mobbing
  • Fragen zur Karriereplanung
  • ausbleibendem Erfolg.

Angebote

1) Offene Aufstellungstermine

Ich biete regelmäßig offene Aufstellungstermine an. Es besteht die Möglichkeit, ein Anliegen mittels einer Aufstellung zu bearbeiten und in der Rolle des Beobachters bzw. stellvertretenden Teilnehmerin die Methode kennenzulernen. Durch die sog. repräsentierende Wahrnehmung ist es dabei möglich, auch eigene Themen zu bearbeiten.

Die nächsten Aufstellungstermine finden Sie hier. Ich bitte um vorherige Anmeldung telefonisch oder per Mail.

Preise

Aufsteller*innen: 100 Euro
Beobachter*innen/Stellvertreter*innen: 40 Euro

Ort: Prinzregentenstraße 85, 10171 Berlin statt.


2) Einzelaufstellungen sowie Paar- und Familienaufstellungen

3) Tages- und Wochenendseminare

In regelmäßigen Abständen biete ich Tages- und Wochenendaufstellungsseminare an.

Preis: 

Anliegengeber: 100 Euro (pro Tag)
Beobachter: 40 Euro (pro Tag)


Ort: Charlottenburg/Wilmersdorf


Für weitere Details zu meinem Angebot rufen Sie mich bitte an.


Hilfreiche Fragen zur Formulierung des Aufstellungsanliegens

  • Was ist eine für mein Thema typische Situation?
  • Gibt es Ausnahmesituationen, in denen das Problem nicht auftritt oder nicht aufgetreten ist? Worin liegt der Unterschied?
  • Gibt es Hindernisse, die dazu führen, dass das Problem bestehen bleibt?
  • Besteht ein Vorteil darin, wenn das Problem bestehen bleibt?
  • Was soll sich nach der Aufstellung in meinem Leben verändert haben?
  • Gibt es eine Person in meiner Familie, der ich ähnlicher oder unähnlicher werden, wenn mein Problem gelöst ist?


Das Aufstellungsverfahren


1) Die Wurzeln

Die Aufstellungsmethode hat ihre Wurzeln in der Skulpturarbeit von Virginia Satir. Im Laufe meiner mehr als 16 Jahre umfassenden Erfahrung mit Aufstellungen habe ich mich mit verschiedenen Vertretern/Schulen von Aufstellungen beschäftigt.

Meine Aufstellungsarbeit beruht auf dem lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz, die durch die Auseinandersetzung mit tiefenpsychologischen Bindungs- und Identifikationstheorien bereichert und vertieft wurde.

Mein Ansatz gründet auf Elementen der folgenden Schulen:

2) Die Methode

In der Aufstellungsarbeit ist der Einbezug von familiengeschichtlichen Hintergründen in der Regel hilfreich. Die Integration verdrängter Selbstanteile (wie z.B. das innere Kind, unterdrückte Gefühle von Wut, Schmerz und Trauer) ist die Voraussetzung dafür, um sich aus blockierenden Mustern zu befreien, um persönliches Wachstum zu fördern und um die Bewusstwerdung der Verbindung mit dem freien Selbst zu ermöglichen. Andere Bezeichnungen für das freie Selbst sind zum Beispiel die innere Quelle, die innere Lebendigkeit oder die innere Freiheit.

Im Rahmen von Aufstellungen innerhalb von Familienunternehmen können prägende Ereignisse aus der Unternehmenshistorie sowie bedeutsame Persönlichkeiten (z.B. Gründer) bzw. hindernde Eigentümerstrukturen abgebildet werden, um z.B. Blockaden im Unternehmensgeschehen (z.B. drohende Insolvenz, erhöhte Fluktuation und Krankheitsstand des Personals, Teamkonflikte) aufzulösen bzw. um eine Neuausrichtung der Unternehmensziele (z.B. Visionsfindung, Produkterweiterung, Umstrukturierungen, Nachfolgeregelung, Sanierung) zu ermöglichen.


3) Das Vorgehen

Eine Aufstellung kann offen oder verdeckt erfolgen. Oftmals ist es leichter für eine Person, ihr Anliegen nur dem Therapeuten zu schildern bzw. das Anliegen auch diesem nicht zu öffnen (verdeckte Aufstellung).

Bei der offenen Aufstellung schildert die Person ihr aktuelles Anliegen für eine Aufstellung, i.d.R. auf der Grundlage familiärer Hintergrundinformationen.

Grundsätzlich ist es möglich, individuelle oder familiäre Themen aufzustellen. Man kann auch gesellschaftlich-politische Themen aufstellen, wobei ein persönlicher Bezug zum Thema vorhanden sein muss. Eine Aufstellung für eine fremde Person ist nicht möglich.

Die Person sucht sich nach der Klärung des Anliegens Stellvertreter (Personen bzw. ggfs. in der Einzelarbeit Symbole) für die Teile der Aufstellung aus, die für diese relevant sind, und stellt diese nach seinem Gefühl im Raum auf.

Der Aufstellungsprozess erfolgt in einer Interaktion zwischen den (teilweise frei agierenden) Stellvertretern, der aufstellenden Person und dem moderierenden bzw. intervenierenden Aufsteller.

Meine Interventionen erfolgen in Absprache mit der aufstellenden Person im Hinblick auf Interpretationen des Aufstellungsgeschehens bzw. mittels eines Angebotes von Lösungssätzen, die das Geschehen abbilden, die die aufstellende Person bzw. die Stellvertreter akzeptieren, modifizieren oder ablehnen können.

Der Prozess endet, wenn sich die aufstellende Person mit dem abschließenden Bild wohl fühlt bzw. wenn diese ihr Ausgangsanliegen für sich klären konnte.

Zweck der Aufstellung ist es, das betreffende Beziehungsgeflecht mittels der stellvertretenden Wahrnehmung der Repräsentanten zu rekonstruieren, generationsübergreifende Verstrickungen sichtbar zu machen und Strategien von neuen zielorientierten Verhaltensweisen zu entwickeln und zu erproben.

Die Aufstellungsmethode ist prozessorientiert und wirkt sich auf das eigene Leben aus, wodurch i.d.R. Veränderungen in den Beziehungen zu anderen Menschen resultieren.

Wenn sich Fragen ergeben nach einer Aufstellungsarbeit, empfiehlt sich die Nachbearbeitung im Rahmen von begleitenden Beratungsstunden.

 

WANDLUNGEN

Sigrid Scherer
Prinzregentenstraße 85
10717 Berlin

Festnetz: 030/530 628 74
Mobil: 0176/967 567 15

E-Mail:
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